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Umbettungen
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Umbettungen

Aus- und Umbettungen von Urnen und Särgen auf städtischen und nicht städtischen Friedhöfen

Besteht das Erfordernis bzw. der Wunsch auf Ausbettung, bitte einen schriftlichen Antrag seitens des Berechtigten bei der Friedhofsverwaltung einreichen. Nach Prüfung erfolgt schriftliche Antwort. Umbettungsanträge werden in der Mehrzahl positiv beschieden.


Nach dem seit 01.09.2003 in Kraft getretenen Gesetz über das Friedhofs- und Bestattungswesen (Bestattungsgesetz - BestG NRW) vom 17.06.2003 dürfen Tote und Aschenreste nur mit Genehmigung der örtlichen Ordnungsbehörde, in deren Bezirk sie bestattet worden sind, ausgegraben werden (14 Abs. 3 BestG NRW). Die Vorschriften der Strafprozessordnung bleiben unberührt.

Die Bearbeitung und Genehmigung erfolgt in Dortmund durch die Friedhöfe Dortmund als örtliche Ordnungsbehörde.

Vom Ablauf ist zu unterscheiden, ob die Ausbettung eines Toten oder seiner Asche auf einem städtischen oder nichtstädtischen Friedhof begehrt wird.

Aus- und Umbettungen von Urnen mit der Asche von Toten und Särgen auf Friedhöfen der Stadt Dortmund.

§ 12 der Satzung für die Friedhöfe der Stadt Dortmund vom 19.12.2005 legt fest, dass die Ruhe der Toten grundsätzlich nicht gestört werden darf.

Ausbettungen von Toten und Aschen bedürfen, unbeschadet der sonstigen gesetzlichen Vorschriften, der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Die Zustimmung kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erteilt werden, insbesondere zur Familienzusammenführung von Verstorbenen oder bei dauerhaftem Wohnortwechsel des Antragsberechtigten. Die Ausgrabung von Totenasche aus dem anonymen Grabfeld ist grundsätzlich nicht genehmigungsfähig.

Um- und Ausbettungen erfolgen auf Antrag. Antragsberechtigt ist bei Ausbettungen aus einer Reihengrabstätte die Person, die die Bestattung veranlasst hat. Nach deren Tod geht das Antragsrecht auf die Hinterbliebenen in der Rangfolge des § 15 Abs. 9 Buchstaben a - h über. Nehmen mehrere Personen das Antragsrecht für sich in Anspruch, so kann die Ausbettung erst erfolgen, wenn von den Hinterbliebenen nachgewiesen wird, dass das Antragsrecht untereinander geklärt ist. Bei Wahlgrabstätten ist der Nutzungsberechtigte antragsberechtigt.

Alle Ausbettungen von Aschen erfolgen durch die Friedhofsverwaltung.

Ausbettungen von erdbestatteten Toten werden nicht von der Friedhofsverwaltung vorgenommen, sondern sind von dem Berechtigten einem geeigneten Unternehmer (z. B. Bestatter, Friedhofsgärtner, Landschaftsgärtner, ggf. Tiefbauunternehmer) in Auftrag zu geben.

Vom Gesundheitsamt der Stadt Dortmund wird eine amtsärztliche Bescheinigung benötigt, dass gegen die Ausgrabung des Leichnams vom gesundheitspolizeilichen Standpunkt aus keine Bedenken bestehen.

Nach schriftlicher Genehmigung bestimmt die Friedhofsverwaltung den Zeitpunkt der Ausbettung in Absprache mit den Hinterbliebenen und übernimmt die kostenpflichtige Aufsichtsführung. Wie hoch diese Kosten sind, kann erst nach Durchführung der Aus- / Umbettung gesagt werden, da sie von der Dauer der Arbeiten abhängig sind.

Ein Umbettungs- bzw. Überführungssarg sollte zum Zeitpunkt der Ausbettung vor Ort sein, damit er bei Bedarf kurzfristig zur Verfügung steht. Eine Aussage, ob ein derartiger Sarg eventuell nicht notwendig ist, kann vorab nicht gesagt werden.

Die Gebühren der Ausbettung sowie Nebenkosten (Entfernen der Grabmale, der sonstigen baulichen Anlagen und deren Fundamente) und den Ersatz von Schäden, die an benachbarten Grabstätten und Anlagen durch eine Ausbettung zwangsläufig entstehen, haben die Antragsteller zu tragen.

Aus- und Umbettungen von Urnen mit der Asche von Toten und Särgen auf nichtstädtischen (kirchlichen) Friedhöfen in Dortmund.

Vorab sollte mit dem Friedhofsträger Kontakt aufgenommen werden, ob er dem Umbettungswunsch (auch innerhalb des Friedhofs) positiv gegenübersteht.

Der örtlichen Ordnungsbehörde ist sodann eine Bescheinigung über die Zustimmung zur Ausbettung seitens des Friedhofsträgers, die Sterbeurkunde des Verstorbenen und eine kurze schriftliche Information über den Umbettungsgrund durch den Hinterbliebenen zuzuleiten.

Bei Vorliegen aller Unterlagen erhält der Antragsteller kurzfristig Bescheid.

Der Ablauf der Ruhezeit wird durch eine Umbettung nicht unterbrochen oder gehemmt.

Tote und Aschen zu anderen als zu Umbettungszwecken wieder auszugraben, ist nur bei behördlicher oder richterlicher Anordnung zulässig.

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Sa:
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So:
-

Gebühren

Gebühren lt. Gebührensatzung für die Friedhöfe der Stadt Dortmund

Voraussetzungen

Vorliegen eines wichtigen Grundes. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Familienzusammenführung von Verstorbenen oder der dauerhafte Wohnortwechsel des Antragsberechtigten.

Antragsberechtigung als nächster Hinterbliebener oder Erbe des Verstorbenen.

Unterlagen

Antrag auf Umbettung
Sterbeurkunde
Nachweis, dass eine neue Grabstätte zur Verfügung steht
Bei erdbestatteten Verstorbenen eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes der Stadt Dortmund

Fristen

Fristen: keine
Bearbeitungszeiten: kurzfristig

Rechtsgrundlagen

§ 14 Abs. 3 des Gesetzes über das Friedhofs- und Bestattungswesen (Bestattungsgesetz - BestG NRW) vom 17.06.2003.

§ 12 der Satzung für die Friedhöfe der Stadt Dortmund vom 19.12.2005

 
 
 
 

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