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Überführungen
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Beförderung Toter oder ihrer Asche inner- und außerhalb des Stadtgebietes und ins Ausland

Auf öffentlichen Straßen und Wegen dürfen Tote nur in einem für diesen Transport geeigneten, dicht verschlossenen Behältnis befördert werden.

Die Beförderung eines Toten innerhalb der Sterbegemeinde bedarf keiner Erlaubnis. Reglementierungen bzw. Bedingen bei der Beförderung Toter innerhalb des Stadtgebietes sind nicht vorhanden. Eine pietätvolle Behandlung und die Mitführung der Todesbescheinigung (nicht vertraulicher Teil) oder deren Abdruck wird allerdings vorausgesetzt.

Die Beförderung Toter oder deren Asche aus der Gemeinde des Sterbe- oder Auffindeortes ist der örtlichen Ordnungsbehörde (Stadt Dortmund -Friedhöfe Dortmund-) innerhalb einer Frist von einer Woche anzuzeigen. Bei der Beförderung sind die nach Gesetz über das Friedhofs- und Bestattungswesen (Bestattungsgesetz - BestG NRW) vom 17.06.2003 erforderlichen Bescheinigungen mitzuführen. Hierbei handelt es sich beim Transport von Leichen und Totgeburten um die Todesbescheinigung (nicht vertraulicher Teil) und die Sterbeurkunde, soweit vorhanden (ggf. in Kopie).

Wird Asche zur Urnenbeisetzung befördert, genügt ein Auszug aus dem Bestattungsbuch, Der Auszug muss folgende Daten des zu Bestattenden erhalten:

- Familien- und Vornamen,
- Geburtsdatum,
- Todestag,
- Tag der Einäscherung,
- Datum der Urnenaushändigung,
- Name und Adresse der Person, die die Urne übernommen hat,
- sowie die Angaben zum Verbleib der Totenasche.

§ 17 des BestG NRW stellt fest, dass Beförderungen von Leichen und Totgeburten über die Grenze der Bundesrepublik Deutschland nur mit einem Leichenpass zulässig sind. Bei dem Leichenpass handelt es ich um ein amtliches Dokument.

Für die Beförderung in das Ausland wird der Leichenpass von der örtlichen Ordnungsbehörde (Stadt Dortmund -Friedhöfe Dortmund-) ausgestellt, wenn ihr die Todesbescheinigung, die Sterbeurkunde, die Bescheinigung einer von der unteren Gesundheitsbehörde weiteren veranlaßten ärztlichen Leichenschau und eine Erklärung, dass bei der Einsargung alle gesetzlichen Vorschriften beachtet wurden, vorliegen.

Die Ausstellung eines Leichenpasses ist gebührenpflichtig.

Die Ordnungsbehörde kann Nachweise über den Verbleib der Leiche, der Totgeburt oder der Asche verlangen.

Ordnungswidrig verhält sich derjenige, wer die Beförderung Toter oder deren Asche aus der Gemeinde des Sterbe- oder Auffindeortes nicht der örtlichen Ordnungsbehörde anzeigt oder Überführung eines Verstorbenen ins Ausland ohne Leichenpass vornimmt. Die Ordnungswidrigkeit kann von der örtlichen Ordnungsbehörde mit einem Bußgeld geahndet werden.

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persönlich schriftlich
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Friedhöfe Dortmund
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Am Gottesacker 25
44143 Dortmund

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07:30 - 15:30
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07:30 - 15:30
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07:30 - 17:00
Fr:
07:30 - 14:00
Sa:
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So:
-

Gebühren

Für die Ausstellung des Leichenpasses werden Gebühren nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung für das Land NRW erhoben.

Voraussetzungen

Wunsch bzw. Erfordernis der Beförderung eines Toten oder seiner Asche inner- und außerhalb des Stadtgebietes oder ins Ausland

Unterlagen

Je nach Vorliegen eines der drei Tatbestände
a) Todesbescheinigung,

b) Todesbescheinigung (nicht vertraulicher Teil) und die Sterbeurkunde, soweit vorhanden (ggf. in Kopie),
Auszug aus dem Bestattungsbuch (Urne),

c) Todesbescheinigung,
die Sterbeurkunde,
die Bescheinigung einer weiteren, von der unteren Gesundheits- behörde veranlassten ärztlichen Leichenschau
Erklärung, dass die Einsargung allen gesetzlichen Vorschriften entsprach.

Fristen

Bei der Beförderung Toter oder deren Asche aus der Gemeinde des Sterbe- oder Auffindeortes Anzeigepflicht innerhalb einer Woche.

Einholung des Leichenpasses vor Beförderung ins Ausland.

Rechtsgrundlagen

Gesetz über das Friedhofs- und Bestattungswesen (Bestattungsgesetz - BestG NRW) vom 17.06.2003,
Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (AVerwGebO NRW),
Satzung für die Friedhöfe der Stadt Dortmund,
Internationales Abkommen über die Leichenbeförderung

 
 
 
 

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