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Schwerbehindertenausweis, Feststellungsverfahren nach dem SBG IX
Schwerbehindertenausweis, Feststellungsverfahren nach dem SBG IX

Schwerbehindertenausweis, Feststellungsverfahren nach dem SBG IX

Der Schwerbehindertenausweis dient als Nachweis der Schwerbehinderung gegenüber Arbeitgebern, Behörden und Sozialleistungsträgern.

Der Schwerbehindertenausweis ist ein bundeseinheitlicher Nachweis über die Eigenschaft als schwerbehinderter Mensch, der vom Versorgungsamt beziehungsweise einer anderen nach Landesrecht zuständigen Behörde auf Antrag ausgestellt wird. Für die Städte Dortmund, Bochum und Hagen nimmt diese Aufgabe das ‚Sozialamt - Gemeinsames Versorgungsamt der Städte Dortmund, Bochum und Hagen‘ in Dortmund-Körne wahr.

Der Schwerbehindertenausweis dient als Nachweis für die Inanspruchnahme von zahlreichen Rechten und Nachteilsausgleichen, die behinderten Menschen zustehen.
Die bestehenden Hilfsangebote können Sie dem untenstehenden Link „Mögliche Leistungen für Schwerbehinderte“ entnehmen.
Das Versorgungsamt vermerkt auf dem Schwerbehindertenausweis den festgestellten Grad der Behinderung, den Ablauf der Gültigkeit des Ausweises sowie weitere gesundheitliche Merkmale in Form von Merkzeichen. Der Grad der Behinderung wird als ganze, auf 10 gerundete Zahl im Bereich von 50 bis 100 angegeben.
Die Grundfarbe des Ausweises ist grün; er weist zusätzlich einen orangefarbenen Flächenaufdruck auf, wenn die Merkzeichen „G“, „H“ „Gl“ oder „Bl“ festgestellt wurden.
Blinde Menschen können den neuen Schwerbehindertenausweis von anderen Karten unterscheiden, da ein Hinweis in Braille-Schrift auf der Karte aufgedruckt wird.

Der Ausweis enthält einen Hinweis auf die Schwerbehinderung in englischer Sprache. Ein direkter Anspruch auf besondere Leistungen im Ausland ist damit zwar wie auch bisher nicht verbunden. Der Ausweis trägt aber zur einfacheren Identifikation im Ausland und somit zu einer Verbesserung der Barrierefreiheit schwerbehinderter Menschen bei.

Dieses Produkt erhalten Sie

persönlich schriftlich
Name der Behörde:
Sozialamt
Versorgungsamt der Städte Dortmund, Bochum und Hagen
Visitenkarte:
Visitenkarte herunterladen
0231/50-0
0231/50-10771
Email:

Anfahrt:

Adresse:
Untere Brinkstraße 80
44122 Dortmund

Infos zur Barrierefreiheit

Amtlicher Stadtplan
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Fahrplanauskunft (VRR)
Radroutenplaner NRW
City-Parkleitsystem

Öffnungszeiten:

Mo:
08:00 - 12:00   13:00 - 15:00
Di:
08:00 - 12:00   13:00 - 15:00
Mi:
08:00 - 12:00
Do:
08:00 - 12:00   13:00 - 17:00
Fr:
08:00 - 12:00
Sa:
-
So:
-

Mittwochnachmittag geschlossen

Formulare / Geschäftsvorfälle

Gebühren

keine

Voraussetzungen

Einen Schwerbehindertenausweis erhalten, wie der Name bereits sagt, nur schwerbehinderte Menschen. Schwerbehindert ist man, wenn ein Grad der Behinderung (GdB) von wenigstens 50 vorliegt.
Außerdem muss der Ausweisinhaber seinen Wohnsitz in Deutschland haben, in Deutschland arbeiten oder sich gewöhnlich hier aufhalten.
Der GdB wird auf der Rückseite des Ausweises eingetragen. Er kann auch nachträglich noch verändert werden, aber nur nach einer erneuten Prüfung durch das Amt.
Die Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen (bei einem GdB unter 50, von mindestens aber 30) berechtigt nicht zum Erhalt eines Schwerbehindertenausweises.

Unterlagen

Der Antrag kann formlos oder mit einem Antragsformular gestellt werden. Wenn man ein formloses Schreiben schickt, sendet das Versorgungsamt den amtlichen Antragsvordruck zu, den man dann ausgefüllt zurücksendet. Nordrhein-Westfalen bietet die Möglichkeit an, den Antrag online auszufüllen und abzuschicken.
Werden bei der Antragstellung ärztliche Berichte beigefügt, kann dies die Dauer der Antragsbearbeitung eventuell verkürzen.

Fristen

ca. 3-4 Monate

Rechtsgrundlagen

§ 69 SGB IX (Neuntes Buch Sozialgesetzbuch)
Schwerbehindertenausweisverordnung

7 häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen dem grünen und dem grün-orangenen Ausweis?
Ausweise in grüner Farbe erhalten schwerbehinderte Menschen, also alle, bei denen ein Grad der Behinderung von mindestens 50 besteht..
Der grün-orange Ausweis ist für schwerbehinderte Menschen, bei denen eine erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr vorliegt. Sie haben das Recht auf unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr oder hälftige Ermäßigung der Kfz-Steuer.
Umgekehrt bedeutet dies: Schwerbehinderte, die keine solche Beeinträchtigung haben, haben trotz der Behinderung keinen Anspruch auf die kostenlose Nutzung der Verkehrsmittel.
Wenn eine erhebliche Beeinträchtigung im Straßenverkehr vorliegt, hat man als schwerbehinderte Person Anspruch auf unentgeltliche Beförderung im Personenverkehr.

Ganz kostenlos ist die Beförderung für schwerbehinderte Personen mit erheblicher Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr im Grunde genommen aber nicht:
Beim Versorgungsamt muss man zunächst eine Wertmarke für die "Freifahrt" kaufen. Diese kostet für ein halbes Jahr 36 Euro, für ein ganzes Jahr 72 Euro.
Einige Personengruppen bekommen die Wertmarke auf Antrag tatsächlich kostenlos. Dies sind unter anderem Personen, die "H" (hilflos) oder "Bl" (blind) in ihrem Ausweis vermerkt haben. Auch Empfänger von u.a. ALG II, Leistungen nach dem SGB VIII und Leistungen nach dem Dritten und Vierten Kapitel des SGB XII [Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung} können die Wertmarke kostenlos erhalten.
Welche Merkzeichen werden in den Ausweis eingetragen?
Im Ausweis werden spezifische Behinderungen durch die folgenden Merkzeichen kenntlich gemacht:
- G: erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr
- aG: außergewöhnlich gehbehindert
- Gl: gehörlos
- H: hilflos
- Bl: blind
- RF: Die Ermäßigung der Rundfunkgebührenpflicht sowie der Telefongebühren ist möglich. Näheres erfahren Sie auf den Seiten der GEZ sowie Ihres Telefonanbieters.
- B: Die kostenfreie Mitnahme einer Begleitperson bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist möglich (aber keine Pflicht)
- 1. Kl: Die 1. Wagenklasse der Deutschen Bahn kann unter bestimmten Umständen mit einem Fahrausweis der 2. Klasse genutzt werden (gilt nur für Versorgungsberechtigte nach dem BVG).
Wie kann man den Ausweis verlängern?
Der Schwerbehindertenausweis wird längstens für fünf Jahre ausgestellt. Nur in den Fällen, in denen eine Neufeststellung des Grades der Behinderung wegen einer wesentlichen Änderung in den gesundheitlichen Verhältnissen, die für die Feststellung maßgebend gewesen sind, nicht zu erwarten ist, kann der Ausweis unbefristet ausgestellt werden.
Auf jeden Fall sollte man rechtzeitig, etwa drei Monate vor Ablauf, an die Verlängerung des Schwerbehindertenausweises denken.
Für die Verlängerung muss ein neuer Schwerbehindertenausweis ausgestellt werden. Sie müssen daher, sofern Ihr Lichtbild nicht dauerhaft gespeichert wurde, ein neues Lichtbild zusammen mit einem formlosen Anschreiben an das Versorgungsamt schicken. Sie können das Lichtbild auch bei einer Bezirksverwaltungsstelle abgeben.
Was kann ich tun, wenn sich mein Gesundheitszustand verschlechtert hat?
Bei einer wesentlichen Änderung Ihres Gesundheitszustands können Sie beim Versorgungsamt die Neufeststellung der Behinderungen und des Grades der Behinderung beantragen. Das Versorgungsamt wird dann aktuelle Befunde beiziehen und neu entscheiden.
Darf man mit dem Schwerbehindertenausweis auf Behindertenparkplätzen parken?
Nein, der Besitz eines solchen Ausweises allein reicht nicht aus, um Behindertenparkplätze nutzen zu dürfen. Lesen Sie dazu ausführlich: Parkausweise/Parkerleichterungen für Schwerbehinderte
Der neue Schwerbehindertenausweis ab 1.9.2014
• Zum 1.9.2014 wird in NRW der neue Schwerbehindertenausweis im Scheckkartenformat eingeführt.

• Die alten Schwerbehindertenausweise bleiben für den jeweiligen Ausstellungszeitraum ohne jede Einschränkung gültig.

• Eine Umtauschpflicht besteht nicht!

• Die Gültigkeitsdauer der alten Schwerbehindertenausweise kann, wenn noch Verlängerungsfelder frei sind, verlängert werden.

• Auf Wunsch können jedoch ab dem 01.09.2014 alte, noch gültige Ausweise in Ausweise im neuen Scheckkartenformat umgetauscht werden.

• Bei allen neuen Schwerbehindertenfeststellungen ab dem 01.09.2014 kann nur noch der neue Ausweis ausgestellt werden.

• Hierfür müssen Sie wie auch schon bisher ein Passfoto einsenden.

• Zur dauerhaften elektronischen Speicherung des Lichtbildes ist es notwendig, dass Sie eine Einverständnis¬erklärung abgeben.

• Die Verarbeitung digitaler Dateien ist nicht möglich.

• Die Ausweise werden durch einen Dienstleister erstellt und mit der Post zugesandt. Eine Ausstellung im Versorgungsamt ist nicht mehr möglich.

• Künftig ist bei jeder Änderung (Änderung des GdB, weitere Merkzeichen, Ablauf der Gültigkeit etc.) ein neuer Ausweis auszustellen.


Blinde Menschen können den neuen Schwerbehindertenausweis von anderen Karten unterscheiden, da ein Hinweis in Braille-Schrift auf der Karte aufgedruckt wird.

Neu ist auch, dass die Karte zukünftig einen Hinweis auf die Schwerbehinderung in englischer Sprache enthält. Ein direkter Anspruch auf besondere Leistungen im Ausland ist damit zwar wie auch bisher nicht verbunden. Der Ausweis trägt aber zur einfacheren Identifikation im Ausland und somit zu einer Verbesserung der Barrierefreiheit schwerbehinderter Menschen bei.

Das Beiblatt für den öffentlichen Nahverkehr wurde bereits zum 01.01.2014 auf Scheckkartengröße umgestellt, so dass alle maßgeblichen Dokumente zukünftig ein einheitliches Format haben.
Was passiert bei Verlust des Schwerbehindertenausweises?
Wenn Sie Ihren Ausweis verloren haben können Sie beim zuständigen Versorgungsamt schriftlich einen neuen Ausweis beantragen; ein Lichtbild ist erforderlich.
Bei Diebstahl des Ausweises fügen Sie bitte eine Kopie der Diebstahlsanzeige bei.

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