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Schöffenwahl
Schöffenwahl

Schöffenwahl

Alle fünf Jahre werden ehrenamtliche Richterinnen und Richter für das Dortmunder Amts- und Landgericht gesucht, die sogenannten Schöffinnen und Schöffen. Die Schöffenwahl für die Amtsperiode von 2014 bis 2018 ist mit der Berufung der 537 benötigten Schöffinnen und Schöffen abgeschlossen. Die nächste Möglichkeit, sich für das Schöffenamt zu bewerben, besteht voraussichtlich ab Dezember 2017. Das Bewerbungsformular für das Schöffenamt stellen wir Ihnen dann auf dieser Seite zur Verfügung. Das Bewerbungsformular und weitere Informationen finden Sie auch unter www.wahlen.dortmund.de.

Grundsätzliches zum Schöffenamt!
Schöffinnen und Schöffen kommen im Strafverfahren unter anderem bei den Schöffengerichten der Amtsgerichte und bei den Strafkammern der Landgerichte zum Einsatz.

Ein Schöffengericht besteht aus einem Berufsrichter, der den Vorsitz führt und zwei ehrenamtlichen Richtern, den Schöffen. Schöffen üben während der Hauptverhandlung das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Richter aus. Sie entscheiden als ehrenamtliche Richter in Hauptverhandlungen über Urteile und Beschlüsse und haben das Recht, vor Verhandlungen über alle verhandlungsrelevanten Aspekte unterrichtet zu werden. Sie haben die Möglichkeit während der Verhandlungen Angeklagte, Zeugen oder Sachverständige zu befragen, dürfen aber keine Gerichtsakten einsehen, damit ihr unvoreingenommenes Urteil gesichert werden kann. Dabei genießen Schöffen die richterliche Unabhängigkeit in gleicher Weise wie die Berufsrichter.

Da das Schöffenamt ein Ehrenamt ist, kann jeder in diese verantwortungsvolle Funktion berufen werden, der die formellen und sachlichen Voraussetzungen erfüllt.

Schöffinnen und Schöffen sind zur Teilnahme an den Sitzungen, die ihnen vom Gericht zugeteilt worden sind, verpflichtet. Ein Fernbleiben ist nur aus wichtigen Hinderungsgründen möglich und nur nach vorheriger Entbindung von der Sitzungspflicht durch den vorsitzenden Richter zulässig. Ein Schöffe muss von seinem Arbeitgeber für die Teilnahme an den Sitzungen freigestellt werden. Ihm dürfen durch die Ausübung des Ehrenamtes keine Nachteile entstehen.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, gleichzeitig aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – körperliche Eignung.

Für die Tätigkeit als Schöffe erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung in Höhe des Verdienstausfalls sowie die Fahrtkosten, die im Zusammenhang mit dem Ehrenamt entstehen.

weitere Informationen zur Leistung

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persönlich schriftlich
Name der Behörde:
Bürgerdienste
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(0231) 50-13331 oder -13332
Email:

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Internet:
"Bürgerdienste"

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Adresse:
Südwall 2-4
44122 Dortmund

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Gebühren

Keine

Voraussetzungen

Wenn Sie Schöffin oder Schöffe beim Amtsgericht Dortmund oder beim Landgericht Dortmund werden möchten, können Sie sich für die nächste Amtsperiode voraussichtlich ab Dezember 2017 bewerben. Das Bewerbungsformular für das Schöffenamt stellen wir Ihnen dann auf dieser Seite zur Verfügung. Das Bewerbungsformular und weitere Informationen finden Sie auch unter www.wahlen.dortmund.de.

Ihre Bewerbung wird von der Bürgerdiensten der Stadt Dortmund in eine Vorschlagsliste aufgenommen, die später dem Rat der Stadt Dortmund zur Entscheidung vorgelegt wird.

Aus der Vorschlagsliste wählt dann der beim Amtsgericht Dortmund eingerichtete Wahlausschuss die Schöffinnen und Schöffen für die nächste Amtsperiode. Sie beginnt am 01. Januar 2019 und endet am 31. Dezember 2023.

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns per E-Mail unter wahlen@stadtdo.de erreichen.

Rechtsgrundlagen

Gerichtsverfassungsgesetz GVG

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