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Meldung Legionellenbefund
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Um eine Erkrankung an Legionellose zu verhindern, müssen Betreiber von öffentlichen oder gewerblichen Anlagen zur Trinkwassererwärmung unverzüglich beim Gesundheitsamt melden wenn der technische Maßnahmenwert überschritten wird.

Die Trinkwasserverordnung wurde am 3. Mai 2011 geändert. Für Legionellen ist in der geänderten Trinkwasserverordnung ein technischer Maßnahmenwert eingeführt. Unternehmer und sonstige Inhaber einer Trinkwasser-Installation haben bestimmte Anlagen zur Trinkwassererwärmung beim zuständigen Gesundheitsamt anzuzeigen und müssen das Wasser regelmäßig auf Legionellen untersuchen lassen. Die Änderungen traten 2012 in Kraft.
Die Anzeige- und Untersuchungspflicht besteht für Anlagen, die Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen (z.B. Krankenhaus, Pflegeheim, Kita, Schule) oder gewerblichen Tätigkeit (z.B. Miet-wohnungen) abgeben, über Duschen oder andere Aerosol erzeugende Einrichtungen verfügen und eine Anlage zur Wassererwärmung darstellen.

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Formulare / Geschäftsvorfälle

Unterlagen

Bitte beachten Sie die im online-Anzeigebogen aufgeführten Anlagen beizufügen.

Rechtsgrundlagen

Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung – TrinkwV 2001), § 13 Absatz 5
Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektions-schutzgesetz), § 37 Absätze 1 und 3, § 38 Absatz 1 Ziffer 1

9 häufig gestellte Fragen

Welcher Wert ist einzuhalten?
Für Legionellen wurde ein „technischer Maßnahmenwert“ von 100 KBE pro 100 ml festgelegt. Beim Erreichen dieses Wertes ist eine Gesundheitsgefährdung zu befürchten.
Wo und wie müssen Proben genommen werden?
Die Probenahme zur systemischen Beurteilung der Trinkwasserinstallation ist unter dem normalen Betriebszustand der Trinkwasser-Installation (Routinebetrieb) durchzuführen. Die geforderten Proben pro Großanlage (eine Probenserie) sind an einem Kalendertag zu entnehmen. Eine Probenserie muß immer Proben am Austritt des Trinkwassererwärmers, am Eintritt der Zirkulationsleitung in den Trinkwassererwärmer sowie an einer geeigneten Anzahl repräsentativer peripherer Entnahmestellen umfassen.
Geeignete Probenahmehähne müssen, soweit nicht vorhanden, eingerichtet werden.
Für die Probenahme müssen vorhandene Vorsätze oder Einsätze (z.B. Duschschläuche und –köpfe sowie Perlatoren etc.) entfernt werden. Die Armatur ist thermisch oder chemisch zu desinfizieren und das Wasser ist kurz ablaufen zu lassen. Die gelisteten Labore sind über die Art der Probenahme informiert.
Was muss konkret getan werden?
Zuerst ist zu prüfen, ob für die Trinkwassererwärmungsanlage eine Untersuchungspflicht anhand der genannten Kriterien besteht. Ist dies der Fall, dann ist die Anlage dem zuständigen Gesund-heitsamt anzuzeigen. Für die Untersuchung auf Legionellen ist ein nach TrinkwV gelistetes Labor zu beauftragen. Eine aktuelle Liste der zugelassenen Trinkwasserlabore in NRW finden Sie unter:
http://www.lanuv.nrw.de/analytik/trinkw_rv/tw_ustellen.htm
Dem Gesundheitsamt muss unaufgefordert innerhalb von zwei Wochen nach dem vorliegen der Untersuchungsbefunde eine Kopie des Untersuchungsberichtes zugesandt werden.
Gibt es eine Informationspflicht bzgl. der Legionellenuntersuchungen?
Der Unternehmer oder sonstige Inhaber der Trinkwasserinstallation muss die betroffenen Verbraucher (z.B. Mieter) über die Untersuchungsergebnisse der Legionellenuntersuchung unverzüglich informieren. Dies kann z.B. über Aushang oder schriftlich erfolgen.
Kann die Untersuchungshäufigkeit verlängert werden?
Der jährliche Untersuchungsintervall kann verlängert werden, wenn in drei aufeinander folgenden Jahren keine Beanstandungen aufgetreten sind, die Anlage nicht wesentlich verändert wurde und ein Nachweis über die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik vorliegt. Letzteres kann z.B. durch ein entsprechendes Zertifikat eines Sanitärfachbetriebs bestätigt werden ("Trink-wasser-Check"). Die Verlängerung kann beim Gesundheitsamt beantragt werden.
Was ist zu tun wenn der Technische Maßnahmenwert überschritten ist?
Wird der technische Maßnahmenwert in einer Trinkwasserinstallation erreicht oder überschritten, muss die Anlage in hygienischer und technischer Hinsicht überprüft werden.
Der Unternehmer und der sonstige Inhaber der Hausinstallation dürfen Trinkwasser, dass den technischen Maßnahmenwert überschreitet, nicht abgeben und anderen zur Verfügung stellen. Außer für den Fall, dass eine akute Gesundheitsschädigung (> 10.000 KBE/100ml) zu erwarten wäre und das Wasser nicht desinfiziert werden kann, gilt die Abgabe als erlaubt, wenn dem Gesundheitsamt die Überschreitung unverzüglich angezeigt wurde.
Es ist vertraglich sicherzustellen, dass das beauftragte Labor den Auftraggeber über die Nichteinhaltung unverzüglich informiert.
Vom Unternehmer und sonstigen Inhaber ist unverzüglich, spätestens innerhalb von 30 Tagen eine Ortsbesichtigung durchzuführen oder durchführen zu lassen, um festzustellen, ob mindestens die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden. Die Ortsbesichtigung ist zu dokumentieren und dem Gesundheitsamt mitzuteilen. Das Gesundheitsamt prüft, ob und in welchem Zeitraum Maßnahmen zu ergreifen sind und ordnet diese gegebenenfalls an.
Welche Anlagen sind betroffen?
Die Anzeige- und Untersuchungspflicht besteht für Anlagen, die Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen (z.B. Krankenhaus, Pflegeheim, Kita, Schule) oder gewerblichen Tätigkeit (z.B. Mietwohnungen) abgeben, über Duschen oder andere Aerosol erzeugende Einrichtungen verfügen und eine Großanlage zur Wassererwärmung darstellen.
Eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung ist eine Anlage mit einem Speichervolumen von über 400 Litern und/oder einem Rohrleitungsvolumen von über 3 Liter zwischen dem Ausgang der Trinkwassererwärmung und der Entnahmestelle. Zirkulationsleitungen werden nicht mit eingerechnet (die Zirkulationsleitung ist die Leitung in einem Kreislauf für erwärmtes Trinkwasser, in der Wasser zum Wassererwärmer oder zum Wasserspeicher zurückläuft).
Was sind Legionellen und welche Gefahr geht von ihnen aus?
Legionellen sind Bakterien, die natürlicher Bestandteil aller Süßwässer sind und daher mit dem Kaltwasser in geringen ungefährlichen Konzentrationen in die Hausinstallation gelangen können. Das Legionellenwachstum und damit die im Wasser vorzufindenden Mengen an Legionellen sind abhängig von der Wassertemperatur. Der Temperaturbereich, in dem Legionellenwachstum im Wasser verstärkt auftritt, liegt zwischen 30°C und 45°C.
Wenn Legionellen durch ihre Vermehrung in hohen Konzentrationen vorhanden sind, können sie zu einer Gesundheitsgefahr werden. Durch Einatmen von fein verteilten legionellenhaltigen Wassertröpfchen (sogenannte Aerosol) können die Legionellen in die Lunge (z.B. beim Duschen) gelangen und zur Infektion führen. Die Legionelleninfektion (Legionellose) kann in Form der lebensgefährli-chen Legionärskrankheit auftreten, die durch eine Lungenentzündung (Pneumonie) gekennzeichnet ist, oder sie kann sich in Form des meist mild und ohne Lungenentzündung verlaufenden Pontiac-Fiebers manifestieren. Dagegen erfolgt über das Trinken von kontaminiertem Wasser keine Infektion. Legionellen können nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Wer beauftragt die Untersuchung?
In § 14 Abs. 3 TrinkwV wird für Unternehmer und sonstige Inhaber einer Hausinstallation eine jährliche Untersuchung des Trinkwassers auf Legionellen vorgeschrieben. Der Unternehmer und sonstige Inhaber beauftragt ein zugelassenes Trinkwasserlabor mit der Entnahme und Untersuchung von Proben und trägt die Kosten der Untersuchung.

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