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Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs
Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

Wenn ein Kind wegen einer Behinderung oder Beeinträchtigung des Lernvermögens nicht am Unterricht der allgemeinen Schule teilnehmen kann, kann ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt werden

Sonderpädagogische Förderung erhält eine Schülerin/ein Schüler in Nordrhein-Westfalen, wenn sie/er am Unterricht einer allgemeinen Schule wegen einer körperlichen, seelischen oder geistigen Berhinderung oder wegen eines erheblich beeinträchtigten Lernvermögens nicht ohne weitergehende pädagogische Unterstützungsmaßnahmen teilnehmen kann. Festgestellt wird dieser sonderpädagogische Förderbedarf durch ein Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Dies kann erforderlich sein,
- wenn das Kind bereits eine Frühfördereinrichtung besucht,
- wenn die Eltern vor Einschulung des Kindes Anhaltspunkte dafür haben, dass es besondere Unterstützung zum Lernen und zu seiner Entwicklung braucht,
- wenn die Schulleitung bei der Einschulung des Kindes in die Grundschule Anhaltspunkte dafür hat, dass es sonderpädagogische Förderung benötigt,
- wenn die Lehrkräfte während der Schulzeit des Kindes Anhaltspunkte dafür haben, dass es sonderpädagogische Förderung benötigt.

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Schulverwaltungsamt
Schulamt für die Stadt Dortmund
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Internet:
"Schulverwaltungsamt
Schulamt für die Stadt Dortmund"

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Kleppingstraße 21-23
44135 Dortmund

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Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

U41, U45, U47, U49 (Haltestelle Stadtgarten), S4 (Haltestelle Stadthaus), U42, 404 (Haltestelle Reinoldikirche)

Öffnungszeiten:

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Do:
14:30 - 16:00
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Voraussetzungen

Voraussetzung für sonderpädagogische Förderung ist die Erstellung eines pädagogischen Gutachtens, das im Auftrag des Schulamtes durch eine sonderpädagogische Lehrkraft in Zusammenarbeit mit der Lehrkraft einer allgemeinen Schule und unter Einbeziehung einer schulärtzlichen Untersuchung erstellt wird. Im Gutachten werden Aussagen zum sonderpädagogischen Förderbedarf, dem vorrangigen Förderschwerpunkt und dem empfohlenen Förderort ( allgemeine Schule oder Förderschule ) getroffen. Die Entscheidung trifft das Schulamt nach Anhörung der Eltern.
Der Antrag auf Eröffnung des Verfahrens ist an die zuständige Schulaufsicht zu richten. Er kann gestellt werden:
- von den Eltern über die allgemeine Schule oder
- durch die allgemeine Schule nach vorheriger Information der Eltern

Rechtsgrundlagen

Das Schulgesetz und die Ausbildungsordnung sonderpädagogische Förderung (AO-SF) in Nordrhein-Westfalen bilden die gesetzlichen Grundlagen für schulische Entscheidungen bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

6 häufig gestellte Fragen

FAQ 3: Welchen Inhalt hat das Gutachten?
Damit eine verantwortliche Entscheidung getroffen werden kann, sollte das Gutachten möglichst viele Informationen enthalten. Folgende Aspekte werden in der Regel berücksichtigt:
- Ausgangslage und Anlass der Gutachtenerstellung,
- Kindliche Entwicklung und Lebensumfeld,
- Berichte und Gutachten,
- Lern- und Entwicklungsstand,
- Feststellung des Förderbedarfs,
- Hinweise zur Förderplanung,
- Empfehlung zur Förderort,
- Ergebnisse des abschließenden Elterngesprächs
FAQ 4: Wer entscheidet über den sonderpädagogischen Förderbedarf und den Förderort?
Die Schulaufsichtsbehörde, in deren Gebiet die Schülerin oder der Schüler die allgemeine Schule besucht, entscheidet sowohl über die Eröffnung des Verfahrens als auch abschließend darüber, ob die Schülerin oder der Schüler sonderpädagogische Förderung braucht und wo die Förderung stattfinden soll.
Die Schulaufsichtsbehörde kann entscheiden, dass die sonderpädagogische Förderung probeweise bis zu sechs Monaten dauert.
Die abschließende Entscheidung wird den Eltern schriftlich mitgeteilt.
FAQ 2: Wie läuft das Feststellungsverfahren ab?
Hat die Schulaufsichtsbehörde das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs aufgrund der Anträge der Eltern oder der Schule eröffnet, beauftragt sie eine sonderpädagogische Lehrkraft und eine Lehrkraft der allgemeinen Schule als Gutacherinnen oder Gutachter. Zeitgleich erhält das Gesundheitsamt den Auftrag, eine schulärztliche Untersuchung durchzuführen.
Die zuständige Schulaufsichtsbehörde (Schulamt oder Bezirksregierung) informiert die Eltern über die aufgrund des Gutachtens und Ergebnisses der schulärztlichen Untersuchung beabsichtigte Entscheidung und lädt sie zu einem Gespräch ein. In dem Gespräch sollen die Eltern über die Gründe der beabsichtigten Entscheidung informiert und möglichst Einvernehmen darüber hergestellt werden. Sind die Eltern mit der beabsichtigten Entscheidung einverstanden, kann das Gespräch mit der Schulaufsicht entfallen und unmittelbar mit der Schulleitung der aufnehmenden Schule geführt werden.
Auf der Grundlage des Gutachtens und des Ergebnisses der schulärztlichen Untersuchung legt die Schulaufsichtsbehörde den sonderpädagogischen Fördebedarf und den Förderort oder die möglichen Förderorte fest.
Hat die Schulaufsichtsbehörde abschließend über den sonderpädagogischen Förderbedarf und den Förderort oder die möglichen Förderorte entschieden, werden die Entscheidungen den Eltern schriftlich mitgeteilt und begründet. Die Eltern melden ihr Kind an einer der benannten Schulen an (Förderschule bzw. bei gemeinsamem Unterricht an der allgemeinen Schule).
Die Aufnahme in die Schule erfolgt in der Regel zu Beginn eines Schuljahres.
Die Schule überprüft jährlich, ob weiterhin sonderpädagogischer Förderbedarf besteht.
FAQ 6: Was ist der Schwerpunkt sonderpädagogischen Förderbedarfs?
Schwerpunkte sonderpädagogischer Förderung sind
- Lernen
- Sprache
- Emotionale und soziale Entwicklung
- Hören und Kommunikation
- Sehen
- Geistige Entwicklung
- Körperliche und motorische Entwicklung
FAQ 1: Wer ist am Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs beteiligt?
Die Eltern
Sie können über die allgemeine Schule einen Antrag stellen, um prüfen zu lassen, ob ihr Kind sonderpädagogische Förderung braucht. Bei der Anmeldung ihres schulpflichtigen Kindes zur Schule (Einschulung) können sie ihn aber auch bei der Grundschule oder im Falle einer bereits feststehenden geistigen oder körperlichen Behinderung oder bei Seh- und Hörschädigungen unmittelbar an einer Förderschule stellen (Antrag auf Eröffnung des Verfahrens).

Die allgemeine Schule
Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium oder Berufskolleg können nach vorheriger Information der Eltern unter Angabe der wesentlichen Gründe einen Antrag an die Schulaufsichtsbehörde (Schulamt oder Bezirksregierung) stellen. In der Regel ist ein solcher Antrag das Ergebnis ausführlicher Beratungen der Lehrkräfte untereinander und von Gesprächen mit den Eltern. Nach dem sechsten Schuljahr ist eine Antragstellung nur noch in begründeten Ausnahmefälle möglich.

Die Schulaufsicht
Über die Eröffnung des Verfahrens entscheidet die Schulaufsichtsbehörde, in deren Gebiet die Schülerin oder der Schüler die allgemeine Schule besucht. Sie entscheidet auch abschließend, ob eine Schülerin oder ein Schüler sonderpädagogische Förderung braucht und wo die Förderung erfolgen soll.

Gutachterin oder Gutachter
Eine sonderpädagogische Lehrkraft und eine Lehrkraft der allgemeinen Schule ( in der Regel eine Lehrerin oder ein Lehrer der Schule, die das Kind bereits besucht oder in die es bei der Einschulung aufgenommen wurde) erstellen das Gutachten. Dabei können sie nach Absprache mit den Eltern alle Personen oder Institutionen oder auch bereits vorhandene gutachterliche Stellungnahmen einbeziehen, die zweckdienliche Hinweise für das Gutachten geben können.

Fachkräfte oder Fachdienste
Die Schulaufsichtsbehörde kann, soweit es für die Entscheidung notwendig ist, Gutachten weiterer Fachkräfte oder Fachdienste einholen.

Das Gesundheitsamt
Eine Ärztin oder ein Arzt des Gesundheitsamtes führt eine schulärztliche Untersuchung durch und macht Aussagen über die körperliche Entwicklung des Kindes.
FAQ 5: Welche Möglichkeiten haben die Eltern?
Die Eltern können
- einen Antrag auf Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs stellen.
- einen Antrag auf die Teilnahme ihres Kindes am Gemeinsamen Unterricht stellen.
- mit den Gutachterinnen oder Gutachtern bereits während des Verfahrens sprechen.
- eine Person ihres Vertrauens bei der Anhörung bei der Schulaufsichtsbehörde (Schulamt oder Bezirksregierung) hinzuziehen.
- Einsicht in das Gutachten und die dazugehörigen Unterlagen nehmen.
- gegen Entscheidung der Schulaufsicht über den sonderpädagogischen Förderbedarf oder den Förderort Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht erheben.

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