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Berufskollegs
Berufskollegs

Berufskollegs

Nach der Schulpflicht in der Primarstufe und der Sekundarstufe I (bis Klasse 9 bzw. Klasse 10) beginnt die Pflicht zum Besuch der Berufsschule oder eines anderen Bildungsganges des Berufskollegs oder einer anderen Schule der Sekundarstufe II. (§ 38 Schulgesetz NRW)

Wer vor Vollendung des einundzwanzigsten Lebensjahres ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt, ist bis zum Ende dieses Berufsausbildungsverhältnisses schulpflichtig.

Für Jugendliche ohne Berufsausbildungsverhältnis dauert die Schulpflicht bis zum Ablauf des Schuljahres, in dem sie das achtzehnte Lebensjahr vollenden. (§ 38 Schulgesetz NRW)

Das Berufskolleg umfasst die Bildungsgänge der Berufsschule, der Berufsfachschule, der Fachoberschule und der Fachschule (§ 22 SchulG NRW).

In der Berufsausbildung werden die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Die Berufsausbildung wird an verschiedenen Lernorten durchgeführt. Lernorte sind die Betriebe und die Berufskollegs (Duales System) bzw. sonstige Bildungseinrichtungen.
Die Bewerbung der Auszubildenden an einem Berufskolleg erfolgt über das Internetportal "Schüler Online" (www.schueleranmeldung.de). Die/der Schülerin/Schüler kann sich dort mit einem Passwort (wird von der abgebenden Schule übermittelt) selbst anmelden oder der jeweilige Betrieb übernimmt die Anmeldung. Die Bewerbung ist nur dann gültig, wenn alle relevanten Unterlagen innerhalb der Anmeldefrist bei der jeweiligen Schule eingereicht werden . Bei Fragen hilft die abgebende Schule bzw. das jeweilige Berufskolleg.

Berufsschule – Berufsfachschule – Fachoberschule – Fachschule

1. Berufsschule

Unter dem Sammelbegriff "Berufsschule" werden folgende Bildungsgänge zusammengefasst:
- Fachklassen des dualen Systems,
- Berufsorientierungsjahr (Vorklasse zum Berufsgrundschuljahr, für Schüler/-innen ohne Hauptschulabschluss)
- Klassen für Schülerinnen und Schüler ohne Berufsausbildungsverhältnis

2. Berufsfachschule

Das Bildungsangebot der Berufsfachschulen ist vielfältig und reicht von dem Erwerb der Fachoberschulreife bis zur allgemeinen Hochschulreife und von der Vermittlung beruflicher Kenntnisse bis zur Berufsausbildung. Die Berufsfachschule bietet ausschließlich Vollzeitbildungsgänge an, die je nach angestrebtem Abschluss ein bis vier Jahre dauern.
Sie gliedert sich in:
- die Berufsfachschule, die einen Berufsabschluss nach Landesrecht oder eine berufliche Grundbildung vermittelt. Sie ermöglicht zugleich den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife), gegebenenfalls mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.
- die "Höhere" Berufsfachschule, die einen Berufsabschluss nach Landesrecht oder berufliche Kenntnisse vermittelt. Sie ermöglicht gleichzeitig den Erwerb der Fachhochschulreife oder des schulischen Teils der Fachhochschulreife.
- das Berufliche Gymnasium, das einen Berufsabschluss nach Landesrecht oder berufliche Kenntnisse vermittelt. Es ermöglicht gleichzeitig die Allgemeine Hochschulreife (Abitur).

3. Fachoberschule

Die Fachoberschule vermittelt in ein- und zweijährigen Bildungsgängen erweiterte berufliche Kenntnisse und die Fachhochschulreife.
Für Schülerinnen und Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung und Fachhochschulreife wird darüber hinaus die Möglichkeit geboten, in einem einjährigen Bildungsgang (Fachoberschule Klasse 13) die fachgebundene oder die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

4. Fachschule

Die Fachschule vermittelt, aufbauend auf eine berufliche Erstausbildung, eine berufliche Weiterbildung und ermöglicht in den mindestens zweijährigen Bildungsgängen zusätzlich den Erwerb der Fachhochschulreife.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule erhalten die Absolventinnen und Absolventen einen staatlichen Abschluss, beispielsweise als staatlich geprüfte Technikerin / staatlich geprüfter Techniker. Die Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher erfolgt ebenfalls an Fachschulen.

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auf den speziellen Seiten des Schulministeriums zur Berufsbildung NRW.
(Quelle: www.schulministerium.de)

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Schulverwaltungsamt
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"Schulverwaltungsamt"

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Kleppingstr. 21-23
44135 Dortmund

Amtlicher Stadtplan
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Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

U41, U45, U47, U49 (Haltestelle Stadtgarten), S4 (Haltestelle Stadthaus), U42, 404 (Haltestelle Reinoldikirche)

Öffnungszeiten:

Mo:
08:00 - 12:00   13:00 - 15:30
Di:
08:00 - 12:00   13:00 - 15:30
Mi:
08:00 - 12:00   13:00 - 15:30
Do:
08:00 - 12:00   13:00 - 17:00
Fr:
08:00 - 12:00
Sa:
-
So:
-

Formulare / Geschäftsvorfälle

Gebühren

./.

Voraussetzungen

Die Berufsschulpflicht kann wie folgt erfüllt werden:

1. Ausbildung/Lehre

Der Ausbildungsbetrieb ist verpflichtet, die Jugendlichen an dem zuständigen Berufskolleg anzumelden.
In der Berufsausbildung werden die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Die Berufsausbildung wird an verschiedenen Lernorten durchgeführt.
Lernorte sind die Betriebe und die Berufskollegs (Duales System) bzw. sonstige Bildungseinrichtungen.

Für jeden anerkannten Beruf gibt es eine Ausbildungsordnung, die u.a. betriebliche Ausbildungsinhalte und Prüfungsanforderungen regelt. Für den Unterricht im Berufskolleg gibt es für jeden Beruf einen eigenen Lehrplan.

2. Schulische Ausbildung

a) Besuch der Oberstufe eines Gymnasiums, einer Gesamtschule oder einer Privatschule

b) Besuch eines Berufskollegs
(Möglichkeit einer höher qualifizierten Ausbildung, Teilnahme am Dualen System, Besuch eines Vollzeit-Bildungsgangs), s. auch Leistungsbeschreibung

3. Maßnahmen zur Berufsvorbereitung

(z.B. Berufsorientierungs-/Berufsgrundschuljahr, Maßnahmen verschiedener Träger)
Die Berufsvorbereitung hat das Ziel, den Einstieg in das Berufsleben – insbesondere in Ausbildung – zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.

Unterlagen

Bewerbungen an den Berufskollegs sind grundsätzlich nur in Februar möglich, teilweise auch samstags. Die Termine entnehmen Sie bitte dem Internetportal "Schüler Online" unter www.schueleranmeldung.de oder erfragen diese bei dem jeweiligen Berufskolleg.
(Bitte beachten: An den Karnevalstagen sind Anmeldungen gar nicht oder nur nach telefonischer Vereinbarung mit den Berufskollegs möglich).

Die Bewerbung ist nur dann gültig, wenn alle relevanten Unterlagen innerhalb der Anmeldefrist persönlich bei der jeweiligen Schule eingereicht werden. Bei Fragen zu den genauen Anmeldezeiten und weiteren Informationen wenden Sie sich bitte direkt telefonisch oder über E-Mail an das entsprechende Berufskolleg.

Fristen

Bewerbungen an den Berufskollegs sind grundsätzlich nur in Februar möglich. Im Oktober/November bieten manche Berufskollegs für interessierte Jugendliche einen Tag der offenen Tür an (Karl-SchillerBK und Konrad-KleppingBK im Januar!). Bei Interesse bitte den genauen Termin bei dem jeweiligen Berufskolleg erfragen.
(Bitte beachten: An den Karnevalstagen sind Anmeldungen zum Teil gar nicht oder nur nach telefonischer Vereinbarung mit den Berufskollegs möglich. Bitte setzen Sie sich mit dem Berufskolleg vorab telefonisch in Verbindung).

Die Bewerbung ist nur dann gültig, wenn alle relevanten Unterlagen innerhalb der Anmeldefrist persönlich bei der jeweiligen Schule eingereicht werden.

Rechtsgrundlagen

§ 22 ff Schulgesetz NRW (SchulG NRW) Rechtsgrundlagen für Berufskollegs
§ 38 ff SchulG NRW Schulpflicht in der Sek. II

8 häufig gestellte Fragen

Was ist das „Duale System“?
In der Berufsausbildung werden die für die Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit notwendigen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Die Berufsausbildung wird an verschiedenen Lernorten durchgeführt.
Lernorte sind die Betriebe und die Berufskollegs (Duales System) bzw. sonstige Bildungseinrichtungen.
Für jeden anerkannten Beruf gibt es eine Ausbildungsordnung, die u.a. betriebliche Ausbildungsinhalte und Prüfungsanforderungen regelt. Für den Unterricht im Berufskolleg gibt es für jeden Beruf einen eigenen Lehrplan.
Welches BK ist für mich zuständig?
Zum 01.08.2008 wurden die Schulbezirke für Berufsschulen aufgehoben (§ 84 Abs. 1 SchulG NRW).
Jeder/ Jede Auszubildende hat nunmehr Anspruch auf den Besuch der Berufschule, die seiner/ ihrer Ausbildungsstätte am nächsten ist.
Auszubildende können im Rahmen der Aufnahmekapazität und wenn der Ausbildungsbetrieb zustimmt auch eine andere, insbesondere wohnortnähere Berufsschule wählen (§ 46 SchulG NRW).
Entscheidend für die Berufsschulwahl sind nach wie vor die Fachrichtung der jeweiligen Berufskollegs (kaufmännisch oder gewerblich) und die dort angesiedelten Ausbildungsberufe.
Welche Möglichkeiten haben Seiteneinsteiger, ausländische Jugendliche?
Die Berufskollegs beschulen ausschließlich deutschsprachige Schüler.
Lediglich das Paul-Ehrlich Berufskolleg verfügt über eine Klasse, in der ausländische Schüler mit geringen Deutschkenntnissen unterrichtet werden (sog. Berufsorientierungsjahr und Berufsgrundschuljahr).

Anmeldungen sind nur im Februar möglich. Darüber hinaus können ausländische Jugendliche sich bei folgenden Einrichtungen beraten und informieren lassen:
Flyer Kompetenz-Argentur: http://www.kompetenzagentur-dortmund.de
Wer beantwortet weitere Fragen?
Fragen zu den Bildungsgängen beantworten die jeweiligen Berufskollegs.
Hier gibt es Fachkräfte, die über die zahlreichen Bildungsmöglichkeiten beraten (s. Liste)

Das Regionale Bildungsbüro (RBB) des Fachbereichs Schule berät und unterstützt nicht „versorgte“ Jugendliche und deren Eltern nach Abschluss der allgemeinbildenden Schule (Abgang nach Klasse 9 oder 10).

Die Mitarbeiterin des RBB, Frau Phyllis Paul, ist unter der Telefonnummer 50-27093 zu erreichen. Falls eine persönliche Beratung gewünscht wird, ist eine telefonische Anmeldung unbedingt erforderlich.
Wer ist die Schulaufsichtsbehörde?
Die Schulaufsichtsbehörde für die Berufskollegs ist die Bezirksregierung Arnsberg, Laurentiusstr. 1, 59821 Arnsberg,
Tel: 02931/82-0.
Was passiert bei Nichterfüllen der Schulpflicht?
Eltern sind dafür verantwortlich, dass ihr schulpflichtiges Kind am Schulunterricht regelmäßig teilnimmt.
Bei Schülern im Bildungsgang der Berufsschule obliegt die Verantwortung auch dem/der Auszubildenden oder dem Arbeitgeber. Lehrer/innen und Schulleitung sind verpflichtet Schulpflichtige, die ihre Schulpflicht nicht erfüllen, zum regelmäßigen Besuch anzuhalten und auf die Eltern und auf die für die Berufserziehung Mitverantwortlichen (Arbeitgeber) einzuwirken.
Bleibt dies erfolglos, können die Schulpflichtigen auf Ersuchen der Schule oder der Schulaufsichtsbehörde (Bezirksregierung Arnsberg) von der zuständigen Ordnungsbehörde der Schule zwangsweise zugeführt werden. Das Jugendamt ist über die beabsichtigte Maßnahme zu informieren. Die Eltern können von der Aufsichtsbehörde durch Zwangsmittel (z.B. Bußgeld) zur Erfüllung ihrer Pflichten angehalten werden (§ 41 SchulG NRW).
Wer überwacht die Berufsschulpflicht?
Ein Schüler kann nur in Verbindung mit einem nachgewiesenen Schulwechsel aus der besuchten Schule ausscheiden (§47 Abs. 2 SchulG NRW).
Die abgebende Schule hat demnach die Erfüllung der Schulpflicht zu überwachen.
Kann ich auch ein privates BK besuchen?
Ja.
Über die Aufnahmevoraussetzungen und die näheren Konditionen informieren Sie sich bitte bei den jeweiligen privaten Berufskollegs.
 
 
 
 

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